Dritter Spieltag für zwei Mannschaften

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So richtig auf dem Schirm hatte ich diesen Spieltag ja nicht. Bis beim Montagstraining auf einmal alle von ihren Partien „von gestern“ sprachen, da fiel es auch mir wieder ein: In einigen Ligen gibt es eine Mannschaft mehr, also auch einen Spieltag, und der war am 1. November. Betroffen hat das die Fünfte in der Bezirksliga und die Siebte in der Kreisliga:

5. Mannschaft (Bezirksliga)

Nach dem ersten Punkt am zweiten Spieltag gegen Liga-Topfavorit Hannover 96 bekam es die Fünfte am dritten Spieltag mit der Ersten der Schachdrachen aus Isernhagen zu tun. Als Außenseiter trat man gegen die nächste Topmannschaft der Liga eigentlich an, allerdings fehlten von den ersten sechs gemeldeten Drachen mit 2x Loßin, Stoy und Sideris gleich vier, und plötzlich war das Bild ausgeglichen – an 5 Brettern ging man sogar mit der höheren DWZ an den Start.

Ein entsprechend enger Wettkampf sollte es werden – und wurden an den ersten beiden Spieltag noch alle Partien der Fünften mit einem Sieg oder einer Niederlage entschieden, holte man in Sachen Remisen in diesem Duell so einiges nach.

Zwei Remisen gab es relativ schnell an den vorderen Brettern. Während Dennis an Brett 1 in einer ausgeglichenen Partie nach 20 Zügen die Stellung wiederholte, hatte Hubert an Brett 2 in einer sehr taktischen Partie zu bestehen. Nachdem sein Gegner trotz einiger durchaus kreativer Ideen keinen entscheidenden Königsangriff entwickeln konnte, bot er Remis. Seinen Gewinnzug in der Stellung entdeckte Hubert leider erst nach der Partie und brachte ihn uns übrigens Montag mit ins Training. Ein klassischer Fall von: wenn man weiß, dass es einen Gewinnzug gibt… Aber eben in der Partie schwer zu sehen, so dass Hubert das Remis annahm. (Ich würde die Stellung hier wirklich gern zeigen, aber leider habe ich sie mir Montag nicht notiert.)

Den ersten beiden Remisen folgten vier weitere, ehe Rogelio sich in seiner Partie geschlagen geben musste, so dass Isernhagen in Führung ging. Beim Stand von 4:3 lief nur noch Basils Partie, dessen Stellung sich da aber nicht mehr gewinnen ließ. Es folgte das siebte Remis des Tages und am Ende steht ein 3,5:4,5 gegen einen Gegner, gegen den man nicht unbedingt die Punkte holen muss, gegen den aber vielleicht sogar mehr drin war.

7. Mannschaft (Kreisliga)

Die Siebte hatte den SK Wennigsen in unseren Raum 20 im Lister Turm eingeladen. Und es waren wie an den ersten Spieltagen wieder zwei unterschiedlich starke Teams am Start: Wir mit durchschnittlich 1677 DWZ und Wennigsen mit 1785 DWZ. Aber auch an den ersten beiden Spieltagen konnte die Siebte ja positiv überraschen!

Durch zwei schnelle Niederlagen an Brett 4 (Thomas) und Brett 8 (Horst) gerieten wir allerdings früh mit 0:2 in Rückstand. Durch einen Sieg von Charitonas an Brett 3 und ein Remis von Bernd gegen seinen 100-jährigen Gegner blieben wir aber in Reichweite. Ioannis versuchte an Brett 2 alles, um seine gute Position in einen vollen Punkt zu verwandeln, scheiterte aber letztendlich an der guten Verteidigung seines Gegners und einigte sich mit ihm auf Unentschieden. Weil Lennart an Brett 6 leider nicht Punkten konnte, mussten Leon an Brett 5 und Tobias an Brett 1 beim Stand von 2:4 beide auf Sieg spielen. Leon hatte zwischenzeitlich einen Läufer mehr für zwei Bauern, konnte sein leichtes Materialplus aber nicht in einen vollen Punkt verwandeln. Da Tobias dann an Brett 1 noch leichtfertig ein Remis aufgab, um nichts unversucht zu lassen, endete das Aufeinandertreffen mit 2,5:5,5.

Die erste Niederlage am dritten Spieltag für die als Außenseiter in die Saison gestartete Siebte also. Das Liga-Orakel bescheinigt trotzdem eine Abstiegswahrscheinlichkeit von 75%. Ansporn genug für die nächsten positiven Überraschungen in den weiteren Runden!

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