Wir kamen, sahen und siegten
Aus Hameln berichtet dieses Mal unser Mannschaftsführer David Höffer:
Aus Hameln berichtet dieses Mal unser Mannschaftsführer David Höffer:
Am Tag vor der Runde machte unser neuer Prophet Dr. Torben Schulze eine Vorhersage: "Ich glaube ihr gewinnt einfach locker 5-3". Den Part mit dem 5-3 haben wir geschafft. Den Part mit dem locker haben wir ziemlich verfehlt. Doch der Reihe nach:
Wie, noch ein Bericht? Ja! Dieses mal von David und mit etwas mehr schachlichem Inhalt. Viel Spaß!
Ein einzelner Spieltag in der zweiten Bundesliga - das muss das Match gegen den Reisepartner sein! Für uns ist das diese Saison die SG Aufbau Elbe Magdeburg.
Das Duell gab es vor zwei Jahren gegen unsere zweite Mannschaft schon mal, da mussten wir als Verlierer aus Magdeburg zurückkehren (darunter auch der Autor in doppelter Hinsicht). Aber auch ohne eine potentielle Revanche waren wir heiß, denn im dritten Ligaspiel waren wir erstmalig Favorit und wollten die ersten vollen Punkte erspielen. Die sind auch nötig, wenn wir unser Ziel, die Klasse zu halten, erreichen wollen.
Am vergangenen Wochenende fand die Zwischenrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft statt. Dafür mussten wir keine weite Reise machen, denn der Ausrichter war der SK Lehrte. Die weiteren Mannschaften waren einmal einer der Überraschungssieger aus der Vorrunde, der Potsdamer SV Mitte, und zum anderen das Starensemble der OSG Baden-Baden, ehemaliger Serienmeister der Bundesliga.
Gegen wen wir spielen, stand wie üblich im Pokal noch bis kurz vor Spielbeginn nicht fest. Die Auslosung am Samstag meinte es aber gut mit uns und bescherte uns den Potsdamer SV Mitte.
Das kommt einem bekannt vor: Anthony gewinnt gegen einen starken Großmeister. Nach langem Kampf setzt er den Schlusspunkt in einem überragenden Mannschaftskampf gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen. Mit 5,5/7 ist er damit auf GM-Normkurs!
Huch was ist das denn? Etwa ein Bericht über einen Mannschaftskampf? Ich dachte, die wurden eingestellt...
Nach längerer Abstinenz sind wir in Folge unseres Sieges bei dem NSV-Pokal (siehe https://www.schachklub-hannover.de/am-seidenen-faden-zum-nsv-pokalsieg) mal wieder beim Deutschen Pokal vertreten.
Es ging um einiges an diesem Wochenende. Nachdem wir im letzten Jahr (bzw. vor einem Monat) die eigentlich verpflichtenden Punkte gegen Kreuzberg nicht geholt hatten, standen wir schon unter Zugzwang. Mindestens 2 Punkte gegen Solingens Zweite sollten schon her, damit wir uns von den Abstiegssorgen befreien, die Platz 11 vor der Runde hervorriefen.
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